Warum Großväter mit Vitanara oft besser klarkommen als gedacht
Viele ältere Männer wirken zunächst zurückhaltend, wenn es ums Erzählen geht. Erfahrungsgemäß ändert sich das nach dem zweiten oder dritten Anruf — gerade weil am anderen Ende der Leitung kein Familienmitglied sitzt, vor dem man eine Rolle einnehmen müsste, sondern jemand, der nur zuhört. Was am Frühstückstisch nie erzählt wurde, kommt am Hörer manchmal überraschend.
Anlässe für Opa
Achtzigster, fünfundachtzigster, neunzigster Geburtstag. Ein Buch statt einer weiteren Krawatte.
Goldene Hochzeit. Wenn Opa und Oma gemeinsam erzählen, entsteht ein besonderes Doppelbuch. Mehr dazu auf Goldene Hochzeit Geschenk.
Vatertag. Der wahrscheinlich unterschätzteste Anlass für Vitanara — weil Väter selten zugeben, dass sie ein solches Geschenk eigentlich wollen.
Ruhestand. Ein Kapitel endet, ein anderes wird geschrieben.
Was, wenn Opa nicht über alles reden will?
Viele Großväter haben Erfahrungen, über die in der Familie nie gesprochen wurde — Kriegskindheit, Flucht, Vertreibung, schwere berufliche Jahre, Verluste. Konrad und Ida fragen nie nach, was offensichtlich nicht erzählt werden soll. Themen, die Opa selbst anstößt, werden behutsam aufgenommen. Themen, die er auslässt, bleiben aus.
Das Ergebnis ist kein Verhör, sondern ein Gespräch. Und ein Buch, in dem Lücken sein dürfen.
Stimmen aus der Familie
Manche Geschichten kommen erst, wenn die Familie sie nicht mehr direkt hört:
„Mein Opa hat fünfzig Jahre kein Wort über die Werft gesagt, in der er gearbeitet hat. Im Buch sind jetzt achtzehn Seiten darüber."